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Wie die Modeindustrie der Umwelt schadet

Unter dem Begriff „Fast Fashion“ hat sich in den letzten Jahren ein bedenklicher Trend in unseren Kleiderschränken und der Modeindustrie etabliert, der vor allem der Umwelt schadet. Wie sich Mode auf die Umwelt auswirkt und wie du deinen Kleiderschrank nachhaltiger gestalten kannst, verraten wir dir hier.

Was ist „Fast Fashion“?

Fast Fashion bedeutet übersetzt „schnelle Mode“ und beschreibt Kleidung, die billig hergestellt und verkauft wird und Kunden so die Möglichkeit geben soll, mehr Kleidung zu kaufen.

Und das Konzept geht auf: Über 100 Milliarden Kleidungsstücke werden jedes Jahr hergestellt. Anstelle von zwei großen Kollektionen bieten Billigmarken dutzende Mikrokollektionen an. Wir kaufen fünf Mal so viele Kleidungsstücke wie einst unsere Großmütter und tragen doch nur etwa 50 Prozent aller Kleidungsstücke in unserem Schrank – und das im Durchschnitt nur sieben Mal, bevor das Stück weggeworfen wird.

Wie die schnelle Mode zur Umweltverschmutzung beiträgt

Während die Modeindustrie sich über unseren Kaufrausch freut, leidet die Umwelt. 2020 war der Textilsektor der drittgrößte Verursacher von Wasserverschmutzung und Flächenverbrauch. Verwendete Chemikalien, Mikrofasern und auch die Entsorgung der Altkleider belasten die Umwelt. Außerdem werden unverhältnismäßig viele (knappe) Ressourcen für die Herstellung von Mode verbraucht: Allein für ein einziges T-Shirts aus Baumwolle werden etwa 2.700 Liter Süßwasser gebraucht – so viel trinkst du in etwa 2,5 Jahren. Um die Nachfrage an Stoffen bedienen zu können, werden jedes Jahr tausende Hektar Regenwald abgeholzt. Und das sind nur einige Beispiele, wie Mode zur Umweltverschmutzung beiträgt.

Klingt dramatisch? Ist es auch, vor allem, wenn die Modeindustrie weiterhin so mit der Umwelt umgeht. Immerhin haben die EU und andere Länder das Problem erkannt und arbeiten laufend an Richtlinien und Gesetzen, um die Modeindustrie zu mehr Nachhaltigkeit zu zwingen.

Tipps: Wie du mit Mode die Umwelt schützen kannst

Die vielleicht größte Macht hast aber du als Verbraucher, denn wenn Fast Fashion nicht mehr gekauft wird, wird die Modeindustrie langfristig zum Umdenken gezwungen. Was du beim Kauf von Kleidung für die Umwelt tun kannst, verraten wir dir jetzt:

1. Kaufe weniger. Klingt simpel, ist aber wirkungsvoll, denn selbst das nachhaltigste Kleidungsstück verbraucht immer noch Ressourcen. Wie du mit wenigen Kleidungsstücken immer gut gekleidet bist, verraten wir dir zum Beispiel in unseren Artikeln Capsule Wardrobe für den Sommer sowie Capsule Wardrobe für Männer .

2. Renne nicht jedem Trend hinterher. Mal ehrlich: Viele Teile kaufen wir aus einer Laune heraus und ziehen sie dann einmal an, einfach weil das nun mal gerade angesagt ist. Entscheide dich lieber für einen Stil und bleibe diesem treu.

3. Kaufe umweltbewusste Mode. Marken, die nachhaltige Mode produzieren, sind oft an verschiedenen Textilsiegeln zu erkennen. Es kostet allerdings etwas Zeit, sich mit diesen Siegeln auseinanderzusetzen und zu selektieren, was davon wirklich nachhaltig ist und was nur Schönfärberei. Und natürlich ist umweltbewusste Mode immer teurer als Fast Fashion – im Gegenzug hält die Kleidung aber auch deutlich länger.

4. Wo wir gerade beim Thema sind: Achte auf die Qualität deiner Kleidung. Sind die Nähte sauber verarbeitet, Knöpfe anständig angenäht und ist der Stoff ausreichend fest? Selbst wenn das Kleidungsstück dann nicht von einer nachhaltigen Marke kommt, sorgt die Qualität dafür, dass du länger etwas von deinem Pullover oder der Hose hast.

5. Trage gebrauchte Kleidung. Neben Second-Hand-Läden, Flohmärkten und Online-Plattformen gibt es mittlerweile immer mehr Kleidertausch-Partys und die Möglichkeit hochwertige Kleidung zu mieten. Dass die Teile gebraucht sind, sieht man ihnen in vielen Fällen überhaupt nicht an.

6. Schmeiße Kleidung nicht weg, sondern finde Alternativen. Mit etwas Geschick kannst du qualitativ hochwertige Kleidung oft reparieren oder zu einem neuen Stück umnähen. Auch spenden oder Second-Hand-Angebote sind eine Möglichkeit, dich von alter Kleidung zu trennen. Und wenn gar nichts mehr geht: Nutze Recycling-Tonnen anstelle des Hausmülls – so wird deine Kleidung im besten Fall für die Herstellung neuer Textilien verwendet.

Du willst mehr über Slow Fashion und umweltbewusste Mode erfahren? Dann schau doch mal bei #RethinkFashion by Perwoll vorbei – einer Sammlung von Geschichten zum Thema.

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