Was ist Viskose?

Fließend wie Seide, saugfähig wie Baumwolle – Viskosefasern haben einige Vorteile und sind in vielen Kleidungsstücken zu finden. Doch was ist Viskose überhaupt – gehört sie zu den Kunst- oder den Naturfasern? Und wie pflegst du sie richtig?

Viskose – ein Hybrid aus Natur und Synthetik

Zu den klassischen Naturfasern wie Baumwolle, Wolle oder Seide gehört Viskose nicht. Aber auch von anderen synthetischen Stoffen wie Polyester unterscheidet sie sich: Ihr Grundstoff ist nämlich natürlichen Ursprungs, denn Viskose wird aus flüssigem Zellstoff gewebt. Diese sogenannte Cellulose wird aus verschiedenen Holzsorten gewonnen, zum Beispiel aus Fichten, Buchen oder Bambus. Durch das Nassspinnverfahren entsteht daraus ein äußerst vielfältiger und wandelbarer Stoff, der sich gut einfärben und verarbeiten lässt. So ist Viskose zum Beispiel häufig Bestandteil in:

  • Hemden
  • T-Shirts (oft als Gemisch in Verbindung mit Baumwolle)
  • Blusen
  • Schals
  • edlen Stoffen wie Taft oder Samt

Viele Kleidungsstücke bestehen statt aus klassischer Viskose auch aus artverwandten Stoffen, die ebenfalls aus Cellulose gewebt werden. Dazu gehören zum Beispiel Modal, Cupro oder Lyocell.

Neben Textilien enthalten auch viele andere Produkte Viskose – beispielsweise:

  • Deko- und Möbelstoff
  • Verbands- und Kompressionsmaterialien
  • kosmetische Reinigungstücher
  • Hygieneartikeln wie Tampons
  • Teebeutel
  • Banknoten

Was ist Viskose und welche Vor- und Nachteile hat sie?

Viele Kleidungsstücke bestehen statt aus klassischer Viskose auch aus artverwandten Stoffen, die ebenfalls aus Cellulose gewebt werden. Dazu gehören zum Beispiel Modal, Cupro oder Lyocell.

Neben Textilien enthalten auch viele andere Produkte Viskose – beispielsweise:

  • Deko- und Möbelstoff
  • Verbands- und Kompressionsmaterialien
  • kosmetische Reinigungstücher
  • Hygieneartikeln wie Tampons
  • Teebeutel
  • Banknoten

Pflegetipps: So bleiben Kleidungsstücke aus Viskose lange schön

Damit deine Lieblingsbluse aus Viskose möglichst lange schön bleibt, solltest du beim Waschen einige Tipps beachten. Am besten eignet sich für Kleidung aus Viskose der Schonwaschgang bei einer etwas geringeren Schleuderdrehzahl. Da Viskose dazu neigt, einzulaufen, solltest Du Kleidungsstücke aus Viskose maximal bei 40 Grad waschen. Als Waschmittel eignen sich schonende Flüssigwaschmittel – bei farbigen Klamotten idealerweise mit zusätzlichem Farbschutz.

Waschmittel in Pulverform hinterlässt Rückstände auf den Fasern und lässt die Farben schnell stumpf wirken. Für den Trockner sind Kleider aus Viskose aufgrund ihrer Knitteranfälligkeit zudem nicht geeignet. Besser du trocknest sie an einem Bügel hängend an der Luft. Falls dann immer noch Fältchen zurückbleiben, bügelst du das Stück vorsichtig – optimaler Weise in leicht feuchtem Zustand und bei geringer Hitze. Wenn du diese Tipps berücksichtigen, hältst du deine Lieblingsstücke aus Viskose über Jahre makellos schön.

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